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Zellen von 100-Jährigen lassen sich verjüngen

MONTPELLIER (eb). Französischen Forschern ist es gelungen, selbst Zellen von über 100-Jährigen zu verjüngen und in Zellen zu verwandeln, die embryonalen Stammzellen sehr ähnlich sind.

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Die verjüngten Zellen können sich erneut in jeden Zelltyp differenzieren und haben einen "jungen" Zellstoffwechsel, wie es in einer Mitteilung der Wissenschaftlichen Abteilung in der Französischen Botschaft heißt.

Forscher um Dr. Jean Marc Lemaitre im Team "Genomische Plastizität und Alterung" an der Universität Montpellier haben zunächst Hautzellen eines 74 Jahre alten Spenders in induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) verwandelt (Genes & Dev. 2011; 25: 2248-2253).

Dies wurde dann auch mit Zellen von 92-Jährigen, 94-Jährigen, 96-Jährigen und sogar bis zu 101 Jahre alten Spendern wiederholt - mit dem gleichen Erfolg.

"Diese Arbeit ebnet den Weg zur therapeutischen Nutzung von iPS-Zellen als ideale Quelle für adulte, vom Immunsystem tolerierte Zellen, um Organe oder Gewebe bei älteren Menschen zu reparieren", wird Lemaitre in der Mitteilung zitiert.

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