Ärzte Zeitung, 19.05.2015

Legasthenie

Neue Leitlinie schafft Standards

MÜNCHEN. Mit der neuen S3-Leitlinie zu Legasthenie, die federführend von der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie e. V. (DGKJP) koordiniert wurde, liegen erstmals klare fächerübergreifende Handlungsempfehlungen zur Diagnostik und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Lese- und / oder Rechtschreibstörungen vor.

Die Leitlinie entstand auf Basis der Analyse der weltweit verfügbaren Forschungsliteratur und der Abstimmung mit beteiligten Fachgesellschaften, Verbänden und Organisationen, heißt es in einer Mitteilung der Uni München.

Insgesamt haben 23 Gesellschaften, Verbände und Organisationenaus den Bereichen Pädagogik, Psychologie und der Medizin in einer fast dreijährigen Entwicklungsphase 29 Empfehlungen zur Diagnostik und Behandlung entwickelt. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »