Ärzte Zeitung, 22.01.2016

Pharma-Drama

Letzter Patient wurde entlassen

RENNES. Nach dem Drama um einen Medikamententest mit tödlichem Ausgang in Frankreich hat der letzte der betroffenen Probanden das Krankenhaus in Rennes verlassen.

Der Patient sei mit verbessertem Gesundheitszustand nach Hause entlassen worden, teilte die Universitätsklinik der westfranzösischen Stadt mit. An den Folgen des Tests war ein Teilnehmer gestorben, fünf Patienten mussten in die Klinik gebracht werden.

Alle mussten nach mehrfacher Einnahme des Versuchs-Wirkstoffs mit neurologischen Beschwerden behandelt werden. Drei der Betroffenen wurden bereits in heimatnahe Krankenhäuser überwiesen.

Ihr Gesundheitszustand habe sich weiter gebessert, hieß es. Ein weiterer Patient war zuvor entlassen worden. Die Ursache des Dramas wird von Behörden und Staatsanwaltschaft untersucht. Das Unternehmen Biotrial hatte den Wirkstoff für den portugiesischen Hersteller Bial getestet. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »