Ärzte Zeitung, 12.08.2016

Spina bifida aperta

Schon im Mutterleib operiert

HEIDELBERG. Ein interdisziplinäres Team am Uniklinikum Heidelberg hat ein ungeborenes Kind noch im Mutterleib wegen einer Spina bifida aperta operiert.

Weitere elf Wochen konnte sich das Kind im Bauch seiner Mutter entwickeln, bevor es am 9. August per Kaiserschnitt zur Welt kam.

Die vor dem Eingriff im Ultraschall erkennbaren deutlichen Veränderungen am Gehirn des Kindes bildeten sich noch während der Schwangerschaft zurück.

"Das ist ein riesiger Erfolg, der nur durch intensive interdisziplinäre Zusammenarbeit möglich war", so Sohn in der Mitteilung der Uniklinik. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »