Ärzte Zeitung, 11.02.2004

Forschungsarbeiten zu Depression und Angst prämiert

Wichtige Ergebnisse zu neurobiologischen Veränderungen bei depressiven Erkrankungen / Forschungen zur Genetik von Panikstörungen

NEU-ISENBURG (eb). Der Wyeth Forschungspreis Depression und Angst ist verliehen worden. Der mit 10 000 Euro dotierte Preis ging zu gleichen Teilen an Privatdozent Ulrich Voderholzer von der Universitätsklinik Freiburg und an Privatdozent Jürgen Deckert vom Universitätsklinikum Münster.

Die von einer unabhängigen Jury ausgewählten Preisträger wurden für ihre mehrjährigen Forschungstätigkeiten auf dem Gebiet der Neurobiologie und Genetik im Zusammenhang mit Depressionen und Panikstörungen ausgezeichnet.

Die Ergebnisse von Voderholzer liefern wichtige Ergebnisse zu neurobiologischen Veränderungen bei depressiven Erkrankungen, besonders zur Pathophysiologie charakteristischer Schlafveränderungen bei depressiven Patienten. Das hat das Unternehmen mitgeteilt.

Deckert wird für seine mehrjährige Forschungsarbeit zur Genetik von Panikstörungen ausgezeichnet. Mit seinen Untersuchungen an über 20 Genen und mehr als 60 zum Teil funktionellen Polymorphismen trägt er zur Entschlüsselung der Pathophysiologie der Panikerkrankung und damit zur Entwicklung innovativer Therapieansätze bei.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Alle wichtigen Videos vom Ärztetag

Digitalisierung, Angst vor Veränderung, Wunschminister: Die Ärztezeitung fasst für Sie die wichtigen Themen von Tag 1 und 2 des Ärztetags in kurzen Videos zusammen. mehr »

"Digitalisierung lässt sich nicht klein hoffen"

Die Digitalisierung lässt sich nicht aufhalten, die Ärzte sollten sich daher aktiv daran beteiligen, appellierte der Blogger Sascha Lobo auf dem Ärztetag. mehr »