Ärzte Zeitung, 06.10.2010

Veränderte Hirnanatomie bei Depression

LEIDEN (mut). Depressive haben ähnlich wie Patienten mit Angststörungen ein reduziertes Volumen in Teilen des Gyrus cinguli, der zum limbischen System gehört, berichten niederländische Forscher. Zudem ist das Volumen in Teilen des frontalen Kortex bei Depression reduziert und in Teilen des temporalen Kortex bei Angststörungen.

Die Forscher schließen daraus, dass Depressionen zum Teil eine ähnliche Ätiologie wie Angststörungen haben, sich aber dennoch klar von diesen abgrenzen lassen (Arch Gen Psych 2010; 67:1002).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »