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Uniklinikum sucht Probanden für Depressionsstudie

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BONN (eb). Das Universitätsklinikum Bonn sucht für eine Studie erneut Probanden mit einer schwer zu behandelnden Depression im Alter zwischen 22 und 68 Jahren. Die Forscher wollen an ihnen ein neues Verfahren testen: die tiefe repetitive transkranielle Magnetstimulation (TMS).

Dank neuartiger Magnetspulen erlaubt das Verfahren auch die Stimulierung tief liegender Hirnregionen. Gerade diese scheinen bei der Entstehung depressiver Verstimmungen eine wichtige Rolle zu spielen.

Die Studie soll die Frage beantworten, ob sich die TMS zur Therapie bei schweren Depressionen eignet. Die Teilnehmer dürfen nicht unter einer neurologischen Erkrankung wie Parkinson, Demenz oder Epilepsie leiden, da das die Ergebnisse verfälschen könnte. Die Behandlung erfolgt ambulant und erstreckt sich über einen Zeitraum von 18 Wochen.

Auf einen ersten Aufruf im November hatten sich bereits 40 Patienten gemeldet; die Wissenschafter benötigen aber noch weitere Teilnehmer für ihre Studie.

Interessenten können sich an Dipl.-Psych. Diane Lenz oder an Dr. Bettina Bewernick von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie wenden: Tel.: 02 28 / 287-11 451 oder -19 476 E-Mail: diane.lenz@ukb.uni-bonn.de

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