Ärzte Zeitung, 26.02.2012

Mit Statintherapie weniger Depressionen

SAN FRANCISCO (ikr). Herzkranke Patienten, die ein Statin erhalten, haben ein signifikant niedrigeres Risiko für Depressionen als Patienten ohne diese Medikation.

US-Forscher haben 965 herzkranke Patienten untersucht: Bei denjenigen unter Statintherapie war der Anteil der Depressiven deutlich geringer (Journal of Clinical Psychiatry 2012; online 21. Februar).

Die 776 nicht Depressiven (520 mit und 256 ohne Statin therapie) wurden weitere sechs Jahre beobachtet: In der Statingruppe wurden in dieser Zeit 18,5 Prozent depressiv, in der Vergleichsgruppe 28 Prozent. Mit Statin war das Risiko somit um 38 Prozent reduziert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »

Kollege Computer, übernehmen Sie!

Eine computer-basierte Verhaltenstherapie kann Insomnie-Patienten den Schlaf zurückgeben. Der Erfolg ist ähnlich gut wie durch menschliche Therapeuten, bescheinigt ein kalifornischer Professor. mehr »

Kein frisches Geld in Sicht

Die umfassende Studien-reform soll zunächst ohne zusätzliches Geld auskommen. Darauf haben sich Bund und Länder geeinigt, wie aus dem vertraulichen Papier hervorgeht. mehr »