Direkt zum Inhaltsbereich

Inselkoller

Höchste Depressionsrate bei Arbeitnehmern in Großbritannien

BRÜSSEL (eb). Bei jedem fünften Arbeitnehmer in Europa war schon irgendwann einmal eine Depression diagnostiziert worden, berichtet die European Depression Association (EDA) aus Anlass des Europäischen Depressionstags. Die höchste Depressionsrate hat laut Umfrage Großbritannien.

Veröffentlicht:
Jeder fünfte Arbeitnehmer in Europa hat schon einmal die Diagnose Depression erhalten - aber viele schweigen aus Angst.

Jeder fünfte Arbeitnehmer in Europa hat schon einmal die Diagnose Depression erhalten - aber viele schweigen aus Angst.

© flutreiz / fotolia.com

In der IDEA-Umfrage (Impact of Depression in the Workplace in Europe Audit) waren über 7000 Menschen in Europa befragt worden, teilt die EDA mit. Die höchste Depressions-Rate verzeichnete danach Großbritannien (26 Prozent), die niedrigste Italien (12 Prozent).

Pro Depressions-Episode gehen nach Angaben der EDA durchschnittlich 36 Arbeitstage verloren.

Viele schweigen aus Angst um ihren Arbeitsplatz

Trotz der depressionsbedingten hohen Ausfallraten gab jeder vierte Arbeitnehmer an, seinen Arbeitgeber nicht über seine Depression unterrichtet zu haben.

Jeder Dritte unter ihnen erklärte, in der gegenwärtigen Wirtschaftslage um seinen Arbeitsplatz zu fürchten.

Unter den befragten Führungskräften berichtete beinahe jeder Dritte, keine offizielle Unterstützung für den Umgang mit depressiven Mitarbeitern zu erhalten.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
50 Jahre Jung-Preis

© Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung

50 Jahre Jung-Preis

Freiheit als Voraussetzung für medizinischen Fortschritt

Anzeige | Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Folgen einer Fehldiagnose bei Menschen mit einer Seltenen Erkrankung (SE), die angaben, dass ihre SE oder die SE einer von ihnen betreuten Person mindestens einmal falsch diagnostiziert wurde (n=4.756)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Neuromyelitis-Optica-Spektrum-Erkrankungen

Weshalb das rechtzeitige Erkennen und Behandeln wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Ofatumumab zeigt günstiges 8-Jahres-Sicherheitsprofil

© William / Generated with AI / Stock.adobe.com

Aktive schubförmige Multiple Sklerose

Ofatumumab zeigt günstiges 8-Jahres-Sicherheitsprofil

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Novartis Pharma GmbH, Nürnberg
Tab. 1: Stufentherapieschema zur verlaufsmodifizierenden Therapie der generalisierten Myasthenia gravis

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [6]

Generalisierte Myasthenia gravis

Krankheitssymptome und Therapielast wirksam lindern

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Alexion Pharma Germany GmbH, München
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen
Lesetipps
Ein arzt schaut einem alten Patienten genau ins Gesicht

© Yuri Arcurs / adobe.stock.com

Leitlinie

Wie Sie Schmerzen bei Demenz-Patienten erkennen

Ein verschrumpelter roter Luftballon mit ganz wenig Luft.

© Jörg Lantelme / Stock.adobe.com

Von ungefährlich bis akut lebensbedrohlich

Leitsymptom Dyspnoe: So geht’s rasch zur richtigen Diagnose