Ärzte Zeitung, 06.08.2014

Forscher klären

Warum Magnesiummangel depressiv macht

WIEN. Wieso Magnesiummangel depressiv machen kann, ist nun aufgeklärt: In Hypothalamus und Amygdala verändern sich die Neurotransmitter-Rezeptorkomplexe N-methyl-D-aspartat-Rezeptor-GluN1-Komplex und arbeiten folglich nur eingeschränkt (Brain Struct Funct 2014; online first 8. Mai).

Als Resultat sind neue Magnesium-Medikamente denkbar, meldet die Medizinische Universität Wien. Forscher hatten bei Tieren einen Magnesiummangel erzeugt und die Auswirkungen untersucht.

Der Hypothalamus ist das wichtigste Steuerzentrum des vegetativen Nervensystems. Die Amygdala ist an der Entstehung von Angst, der emotionalen Bewertung von Situationen sowie der Analyse potenzieller Gefahren beteiligt. (eb)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Selbstlernende Software erkennt Psychosegefahr

PCs denken anstatt nur zu berechnen: Big Data wird vielleicht schon bald die Psychiatrie umkrempeln. Selbstlernende Algorithmen erkennen das Psychoserisiko durch MRT-Aufnahmen, simple Apps warnen Patienten, wenn sie in eine Manie kippen. mehr »

Selbstlernende Software erkennt Psychosegefahr

PCs denken anstatt nur zu berechnen: Big Data wird vielleicht schon bald die Psychiatrie umkrempeln. Selbstlernende Algorithmen erkennen das Psychoserisiko durch MRT-Aufnahmen, simple Apps warnen Patienten, wenn sie in eine Manie kippen. mehr »

"Urteil ist verheerendes Signal"

Medi-Chef Baumgärtner ist enttäuscht vom Urteil des Bundessozialgerichts, das Vertragsärzten kein Streikrecht zubilligt. Den Kasseler Richtern attestiert er Mutlosigkeit – nun will er nach Karlsruhe ziehen. mehr »