Ärzte Zeitung, 01.10.2014

1. Oktober

Heute ist Europäischer Depressionstag

BERLIN. Depression und Familie ist Schwerpunktthema beim Europäischen Depressionstag am 1. Oktober (www.european-depression-day.de).

"Ist ein erwachsenes Familienmitglied von einer depressiven Erkrankung betroffen, ist häufig eine Familientherapie indiziert", sagt Professor Rainer Richter, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, dazu.

Dies sei wichtig, um negative Auswirkungen der Krankheit auf die Angehörigen zu vermeiden. (eb)

[01.10.2014, 09:10:42]
Inge Regnery 
psychische Erkrankungen
Endlich mal jemand der nicht nur den Einzelnen, sondern den gesamten Familienverband im Auge hat. Bei Kindern ist es selbstverständlich, dass man die Eltern mit einbezieht - wieso dann nicht beim Partner? Eine psychische Erkrankung hat immer weitreichende Auswirkungen auf den Partner, die Beziehung und die Kinder, die wechselseitige Beeinflussung wird meiner Ansicht nach viel zu sehr unterschätzt, nicht nur beim Alkoholiker gibt es die Co-Abhängigkeit.

Eine Ausklammerung des Partners führt meiner Ansicht nach oft zum Scheitern der Beziehung. Leider sehen dass viele Therapeuten nicht so und meinen es genügt die Einzeltherapie und das "ich" des Patienten zu stärken, was in der Umgebung dann als Egoismus wahrgenommen wird. Der erkrankte Partner wird fremd. zum Beitrag »

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