Ärzte Zeitung, 31.08.2015

Depressionen

50.000 Euro für Kongress

DRESDEN / LEIPZIG. Die Barmer GEK in Sachsen unterstützt den 3. Deutschen Patientenkongress der Stiftung Deutsche Depressionshilfe mit 50.000 Euro. Zu der Tagung am 12. und 13. September in Leipzig werden rund 1500 Menschen erwartet. Im Mittelpunkt der Workshops und Vorträge steht das Thema Depression und Arbeit.

"Stress im Arbeitsleben wird häufig als Ursache für Depressionen angesehen", sagte der Stiftungsvorsitzende Professor Ulrich Hegerl. Dabei sei das Gegenteil der Fall: "Arbeit kann schützend wirken und helfen, Rückfälle zu vermeiden. Wichtig ist, dass es in Unternehmen ein Basiswissen zur Erkrankung gibt und Führungskräfte auf Betroffene eingehen."

In Sachsen sind Depressionen der Barmer GEK zufolge für mehr als vier Prozent aller Krankschreibungen im Freistaat verantwortlich. Im Schnitt fällt dabei ein Betroffener für 40 Tage aus. (lup)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »