Ärzte Zeitung, 27.08.2008

Epilepsie-Kranke sollten Badewannen meiden

NEU-ISENBURG (eis). Schon Rudi Dutschke starb bei einem epileptischen Anfall in der Badewanne.

Jetzt haben britische Forscher bei Epilepsie-Patienten im Vergleich zur Normalbevölkerung ein 19-fach erhöhtes Risiko, durch Ertrinken zu sterben, ermittelt (Neurology 71, 2008, 578).

Betroffene sollten besser Duschen als in der Wanne baden und nur in Gesellschaft schwimmen gehen, so die Forscher. Sie haben 51 Studien ausgewertet. Darin waren 88 ertrunkene Epilepsie-Kranke erfasst.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »