Ärzte Zeitung, 24.10.2011

Präventionsprojekt aus Mainz erhält Innovationspreis

MAINZ (eb). Das Präventionsprogramm "MaiStep" des Psychologen Arne Bürger von der Universitätsmedizin Mainz hat von der KKH-Allianz den mit 8000 Euro dotierten zweiten Preis im Wettbewerb um den "Innovationspreis 2011" zugesprochen bekommen. Das teilt die Uni Mainz mit.

"Begeistert hat uns an dem Konzept, dass es auf phantasievolle Weise die Gesundheitskompetenz junger Menschen mit dem Ziel stärkt, Essstörungen vorzubeugen", wird die Ärztin Dr. Elisabeth Siegmund-Schultze von der KKH-Allianz in einer Mitteilung der Uni zitiert.

Bei MaiStep (= Mainzer Schultraining zur Essstörungsprävention), entwickelt für Schüler der 7. und 8. Klassen, werden in erlebnisorientierten Projektstunden Bewältigungsstrategien erlernt, die Essstörungen vorbeugen sollen.

Schüler vor den Gefahren sensibilisieren

Die Akzeptanz des eigenen Körpers wird dabei ebenso thematisiert wie der Umgang mit Schönheitsidealen in den Medien, mit Gefühlen oder auch Konflikten.

Neu am Mainzer Präventionsprogramm sei, dass es nicht nur für Mädchen, sondern auch für Jungen entwickelt wurde und zudem Schüler aller Schulformen für die Gefahren von Essstörungen sensibilisiert, teilt die Uni Mainz mit.

Ein weiterer wichtiger Baustein: die Vernetzung mit Beratungsstellen sowie kinder- und jugendpsychiatrischen Kliniken.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Amazonas-Volk hat die gesündesten Gefäße weltweit

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »

Kiffen schädigt wohl doch Herz und Hirn

Cannabis-Konsum erhöht offenbar doch das Risiko für Schlaganfall und Herzschwäche. Zumindest hat sich ein entsprechender Zusammenhang in einer umfassenden US-amerikanischen Analyse gezeigt. mehr »