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Schweißen erhöht offenbar das Risiko für M. Parkinson

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ST LOUIS (mut). Schweißer haben offenbar ein zehnmal höheres Risiko, ein Parkinson-Syndrom zu bekommen, als Personen aus anderen Berufsgruppen. Darauf deuten Daten einer Studie von US-Forschern aus St. Louis (Neurology 64, 2005, 231).

Die Forscher haben in der Studie über 1400 aktive Schweißer im Alter zwischen 40 und 64 Jahren aus dem US-Staat Alabama untersucht, die sich zwischen August 2002 und März 2003 aufgrund von Parkinson-Symptomen medizinisch untersuchen ließen. Die Patienten gaben alle mindestens eines der Symptome Rigor, Tremor oder Akinese an.

Bei etwa 330 dieser Patienten wurde in der Studie entweder ein Parkinson-Syndrom diagnostiziert oder es galt als sehr wahrscheinlich. Anhand der Gesamtzahl der Schweißer in Alabama errechneten die Forscher eine Prävalenz von zehn Patienten mit Parkinson-Syndrom auf 1000 Schweißer.

Die Prävalenz war damit um den Faktor 10,4 höher als in der Bevölkerung von Alabama. Als möglicher Grund für die erhöhte Prävalenz werden Mangandämpfe beim Schweißen diskutiert.

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