Ärzte Zeitung, 10.04.2008

Parkinson-Tag: Mehr Toleranz für Kranke

STUTTGART (dpa). Der an Parkinson erkrankte frühere Stuttgarter Oberbürgermeister Manfred Rommel (CDU) hat mehr Verständnis für Menschen mit Behinderungen gefordert. In einem Interview der "Stuttgarter Nachrichten" zum Welt-Parkinson-Tag an diesem Freitag kritisierte der 79-Jährige, dass in der Öffentlichkeit noch immer zu wenig Rücksicht auf Menschen mit Handicaps genommen werde. Rommel leidet seit zwölf Jahren an Parkinson und zieht sich immer mehr aus dem öffentlichen Leben zurück. Er sei überzeugt, "dass so manche Barriere mit wenig Mitteln und Aufwand zu beseitigen" wäre.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Werden europäische Männer immer unfruchtbarer?

Männern haben immer weniger Spermien. Direkte Rückschlüsse auf Fruchtbarkeit erlaubt das nicht – es könnte aber nur die Spitze eines Eisbergs gesundheitlicher Probleme sein. mehr »

Psychotherapie soll künftig Unifach werden

Ein einheitliches Berufsbild, Studium an der Uni. Die Psychotherapeutenausbildung steht vor umwälzenden Veränderungen. Kritiker vermissen beim Entwurf aber Konkretes zum Thema Weiterbildung. mehr »

Ist die menschliche Entwicklung am Ende?

Über Hunderttausende von Jahren ist der Mensch zu dem geworden, was er heute ist. Und nun? Ein Grimme-Preisträger fragt sich, ob Unsterblichkeit erstrebenswert ist und wohin uns die Evolution führen wird - oder kann der Mensch sie austricksen? mehr »