Ärzte Zeitung, 10.12.2004

Erhöhtes MS-Risiko für Frühjahrskinder

ANN ARBOR (ddp). Der Geburtsmonat hat offenbar Einfluß auf das Risiko, an Multipler Sklerose (MS) zu erkranken. Wer in der nördlichen Hemisphäre lebt und im Mai geboren ist, hat ein um 13 Prozent höheres Krankheitsrisiko als ein im November Geborener.

Das fanden US-Forscher aus Ann Arbor heraus ("British Medical Journal" Online-Ausgabe). Die Wissenschaftler verglichen die Geburtsdaten von etwa 30 000 MS-Patienten aus Europa und Nordamerika mit Daten Gesunder. Im Vergleich mit Gesunden hatten neun Prozent mehr Menschen mit MS im Mai Geburtstag, im November waren es hingegen 8,5 Prozent weniger.

Topics
Schlagworte
Multiple Sklerose (707)
Organisationen
British Medical (111)
Krankheiten
Multiple Sklerose (1091)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »