Ärzte Zeitung, 08.12.2006

Unreife Zellen begünstigen Bildung von MS

WÜRZBURG (eb). An der Entstehung der Multiplen Sklerose (MS) sind außer T-Lymphozyten auch spezielle weiße Blutkörperchen beteiligt: die plasmazytoiden dendritischen Zellen. Das haben Wissenschaftler der Universitäten Würzburg und Bochum herausgefunden.

Bei Gesunden regulieren dendritische Zellen die Infekt- und Entzündungsabwehr an der Blut-Hirn-Schranke. Den dafür nötigen Reifungsgrad haben dendritische Zellen von MS-Kranken offenbar nicht. In dem vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt soll weiterhin untersucht werden, ob der bei schubförmiger MS angewandte Immunmodulator Glatirameracetat unreife dendritische Zellen normalisiert.

Topics
Schlagworte
Multiple Sklerose (695)
Krankheiten
Multiple Sklerose (1067)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »