Ärzte Zeitung, 10.02.2009

Erhöhtes MS-Risiko durch Vitamin-D-Mangel?

OXFORD (ars). Nehmen Mütter in der Schwangerschaft Vitamin D und versorgen ihr Kind auch in den ersten Lebensjahren damit, könnten sie dessen Risiko mindern, später an Multipler Sklerose zu erkranken. Vitamin D aktiviert nämlich einer Studie zufolge Proteine, die eine Genvariante mit der Bezeichnung DRB1*1501 anschalten. Das könnte die Anfälligkeit für die neurologische Erkrankung verringern. DRB1*1501 wird mit der Entstehung von MS in Verbindung gebracht. Mangel an Vitamin D wiederum bewirkt offenbar, dass diese Sequenz nicht angemessen funktioniert. (PLoS Genet 5(2): e1000369).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »