Ärzte Zeitung, 20.05.2009

MS-Patienten können auf neue Therapie hoffen

CLEVELAND (ars). Der orale Wirkstoff Fingolimod hat in einer Studie mit knapp 2000 MS-Patienten die Schubrate stark gesenkt. In einem Jahr betrug sie 0,16 mit einer Tagesdosis von 5 mg im Vergleich zu 0,33 mit wöchentlich 30 μg Interferon beta 1a. Während der Therapie mit der Arznei blieb bei 83 Prozent der Patienten ein Schub aus, mit Interferon bei 69 Prozent. Auch das Fortschreiten der Behinderung bremste Fingolimod stärker, ebenso die Krankheitsaktivität, so Dr. Jeffrey Cohen aus Cleveland.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »

Wer nicht hören will, den soll die Kita künftig melden

Prävention mit Drohgebärden: Künftig will das Bundesgesundheitsministerium nicht nur mit Bußgeld drohen, sondern auch die Kitas einspannen, um die Verweigerer einer verpflichtenden Impfberatung herauszufischen. mehr »