Ärzte Zeitung, 08.06.2010

Manisch-Depressive oft mit KHK-Risikofaktoren

NEW ORLEANS (Rö). Bipolare Patienten mit Manien haben ein erhöhtes Risiko für Bluthochdruck und andere kardiometabolische Störungen. Das hat eine Studie mit Patienten ergeben, die wegen manischer Störungen in eine Klinik aufgenommen worden waren. Zudem hatten 35 Prozent der Patienten eine Adipostas, hat Dr. Dale D' Mallo von der Michigan State Universität in Lansing bei einem Psychiater-Kongress in New Orleans berichtet. Der Wissenschaftler hatte für seine Studie 99 Patienten untersucht. Nahezu jeder zweite hatte eine Hypertonie. Der mittlere BMI betrug 33 kg/m2.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Medikamente auch einmal beherzt absetzen!

Viele Ärzte scheuen sich, Medikamente abzusetzen - obwohl sie wissen, dass dies Patienten oft hilft. Neuseeländische Wissenschaftler haben zwei paradoxe Gründe dafür gefunden. mehr »

Geht's auch etwas modischer in der Klinik?

Unsere Bloggerin Dr. Jessica Eismann-Schweimler hat Verständnis für die Klinik-Kleidungsvorschriften. Doch mit ein klein wenig Fantasie könnte man auch den unvermeidlichen Kasack hübscher gestalten, meint sie. mehr »

Sport im Alter schützt vielleicht vor Demenz

Dass Sport nicht Mord bedeutet, wissen Forscher schon lange. Jetzt haben Alters- und Sportwissenschaftler messen können, wie Sport das Gehirn im Alter verändert. Dient Fitness als Demenzprävention? mehr »