Ärzte Zeitung, 13.07.2004

TIP

Lichtblicke an einem stressigen Praxistag

Wie kommt man wach und fit über den Tag? Bevor der Praxisalltag beginnt, sollte man ausreichend Licht tanken, rät der Regensburger Schlafforscher Professor Jürgen Zulley. Zum Beispiel könne man kürzere Wege zur Praxis bewußt zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurücklegen. Auch bei der Arbeit hat das Licht einen großen Einfluß auf die Leistungsfähigkeit. Eine hellere Umgebung hält länger vigilant.

"Das Bundesarbeitsschutzgesetz verlangt bei Schreibtischplätzen je nach Tageslichtmenge 300 bis 500 Lux, ohne Tageslicht 1000", so Zulley. Pausen legt man am besten in die biologischen Tiefphasen, selbst Minipausen wirken mittags Wunder.

Wer darüber hinaus auch mal seine Lage verändert, etwa statt nur im Sitzen mal im Stehen arbeitet, der kommt auch durch stressige Tage, ohne schläfrig zu werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Langes Arbeiten kann tödlich sein

Eine lange Wochenarbeitszeit erhöht das Risiko für Herzerkrankungen und Krebs. Forscher konnten die Stundenzahl sogar exakt angeben, ab der sich das Risiko stark erhöht. mehr »

Ausschuss reißt Frist des Gesetzgebers

Das neue Qualitätsmaß für Pflegeheime gerät in Verzug. Eine Studie bietet eine Alternative an. mehr »

Jeder dritte Demenz-Fall vermeidbar

Finge die Demenz-Prävention bereits in der Kindheit an, könne die Krankheit bei einem Drittel aller Erwachsenen verhindert werden – so eine Studie. mehr »