Ärzte Zeitung, 19.01.2005

Kino lädt müde Städter zum Mittagsschlaf

FRANKFURT/MAIN (eb). Ein Nickerchen während der Arbeitszeit? Bei dieser Vorstellung reagieren die meisten Vorgesetzten alles andere als amüsiert. Und doch wird die Front jener, die unter dem dynamisch klingenden Begriff "Power Napping" für ihr Ruhekonzept in der Mittagspause werben, immer breiter.

In Frankfurt am Main öffnet seit kurzem mittags ein Kinopalast seine Pforten, um müden Arbeitnehmern einen warmen Platz fürs stille Energietanken bereitzustellen. Drei Euro kostet der Spaß, dafür gibt’s Wellenrauschen vom Band und den Gong nach 20 Minuten.

Inzwischen erwärmen sich selbst Politiker wie die Grünen-Stadträtin Jutta Ebeling für die Idee des Mittagsschlafs. Sie war eine der ersten, die’s ausprobiert haben.

Lesen Sie dazu auch:
Neurologen laden zum Mittagsschläfchen ins Kino

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Körperlich aktive Kinder werden seltener depressiv

Bewegen sich Kinder viel, entwickeln sie in den kommenden Jahren seltener depressive Symptome. Viel körperliche Aktivität könnte daher präventiv wirken. mehr »

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Star Trek und die Ethik der Medizin

Ärztliche Fortbildung sind immer dröge Veranstaltungen? Eine Veranstaltung in Frankfurt ist der medizinethischen Wertewelt von Raumschiff Enterprise auf den Grund gegangen - und zeigt, was Ärzte aus der Serie lernen können. mehr »