Ärzte Zeitung, 17.01.2011

Diabetes und schlechter Schlaf durch helles Licht?

BOSTON (ars). Wer nicht an Diabetes erkranken und gut schlafen möchte, sollte eventuell vor dem Zubettgehen das Licht abdimmen.

Dieser Rat lässt sich aus einer US-Studie ableiten. 116 junge Erwachsene hatten sich für fünf Tage acht Stunden vor der Nachtruhe bei hellem oder schwachem Licht aufgehalten.

Währenddessen entnahmen die Forscher aus Boston regelmäßig Blutproben (J Clin End & Metab online). Ergebnis: Helles Licht verkürzte die Dauer der Melatoninproduktion um 90 Minuten, zudem waren die Spiegel um die Hälfte niedriger. Eine Suppression aber ist mit Diabetes und Schlafstörungen assoziiert.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »