Ärzte Zeitung, 06.05.2016

Studie

Deutsche schlafen unterdurchschnittlich lange

ANN ARBOR. Menschen in Japan und Singapur schlafen nachts am wenigsten - im Durchschnitt nur 7 Stunden und 24 Minuten.

Die längste Nachtruhe unter den Einwohnern vieler industrialisierter Länder gönnen sich die Niederländer mit 8 Stunden und 12 Minuten.

Das ist ein Ergebnis aus einer Studie, die weltweites Schlafverhalten erstmals mittels einer App bei Tausenden Probanden ermittelte.

Die Deutschen liegen mit etwa 7 Stunden und 45 Minuten Schlaf pro Nacht unterhalb des Durchschnitts der Menschen aus 20 untersuchten Ländern.

Das Team um Olivia Walch, University of Michigan, stellte bei der Auswertung der Daten zudem fest, dass vor allem der Einschlafzeitpunkt durch Umgebung und soziale Normen bestimmt und - gegebenenfalls entgegen dem eigenen Schlafbedürfnis -nach hinten verschoben wird. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »