Alkohol: Junge Leute informieren sich im Internet

OTAGO (ug). Über die Gefahren des Alkohols klärt man junge Leute am besten über das Internet auf. Das ist ein Ergebnis einer Meta-Analyse von Studien zu diesem Thema.

Veröffentlicht:

15- bis 24jährige, die Probleme mit Alkohol haben, scheuen davor zurück, das Thema bei einem Arztbesuch anzusprechen. Sie haben Angst, abgeurteilt zu werden. Deshalb sei es am besten, über das Internet zu informieren, so das Team um Dr. Kypros Kypri von der Universität in Otago in Neuseeland.

Vor allem Studenten zögen das einem Gespräch vor. So könnten sie ihr eigenes Trinkverhalten mit dem von Altersgenossen vergleichen und es dann auch ändern, ohne sich outen zu müssen.

Dennoch raten die Wissenschaftler Ärzten, das Thema Alkohol bei jungen Menschen, die immer wieder Probleme mit dem Trinken haben, anzusprechen, heißt es in der Pressemitteilung der neuseeländischen Uni. Ein Gespräch von zehn bis 15 Minuten, in dem auf die Gesundheitsgefahren aufmerksam gemacht und medizinischer Rat gegeben wird, reicht schon.

Denn eine kurze Intervention ist genauso effektiv wie ein langes ärztliches Gespräch, ist ein weiteres Ergebnis der Studie. Und bei Jugendlichen hat man so mehr Chancen, sie wirklich zu erreichen.

Die Ergebnisse der Studie werden in der nächsten Ausgabe der Zeitschrift "Alcoholism: Clinical & Experimental Research" veröffentlicht.

Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Das könnte Sie auch interessieren
Was die MS-Behandlung auszeichnet

© Suphansa Subruayying | iStock

Lebensqualität

Was die MS-Behandlung auszeichnet

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

© AscentXmedia | iStock

Lebensqualität

Unsichtbare MS-Symptome im Fokus

Anzeige | Merck Healthcare Germany GmbH
Kommentare
Sonderberichte zum Thema
Abb. 1: Potenzielle Schäden durch eine Influenza-Infektion an verschiedenen Organsystemen

© Springer Medizin Verlag

Impfen und Herzgesundheit

Mehr als nur Grippeschutz: Warum die Influenza-Impfung bei Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen so wichtig ist

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Sanofi-Aventis Deutschland GmbH, Frankfurt a. M.
Abb. 1: Mittlere Veränderung des DAS28-CRP bis Woche 52 gegenüber Ausgangswert (primärer Wirksamkeitsendpunkt)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [2]

Anti-TNF-Therapie

Erstes Golimumab-Biosimilar erweitert Therapiespielräume bei RA, PsA, axSpA und pJIA

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Advanz Pharma GmbH, München
Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

© Oleh / stock.adobe.com

Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen

Zielgerichtete Interleukin-23p19-Inhibition

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Lilly Deutschland GmbH, Bad Homburg v.d.H.
Vorteile des Logins

Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

DEGAM-Leitlinie

So sollten Sie bei Schilddrüsenknoten vorgehen

„Demenz-Uhr“ erstellt

Bluttest könnte Alzheimerbeginn vorhersagen

Hilfe für Patienten und Angehörige

Palliativmedizin: Vier Tipps aus dem Versorgungsalltag

Lesetipps
Ein Arzt füllt einen internationalen Impfpass aus.

© Alexander Raths / stock.adobe.com

Herzinfarkt-Prävention

Diabetes: Grippeimpfung schützt das Herz!

Maske

© Porträt: BVKJ | Spritze: Fiedels / stock.adobe.com

Sie fragen – Experten antworten

Mutter mit MS: Kind gegen MMR impfen?