Ärzte Zeitung, 26.02.2004

Ulla Schmidt startet die Kampagne "Rauchfrei 2004"

Hoffnung auf über 100000 Teilnehmer

BERLIN (HL). Unter der Schirmherrschaft von Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt haben gestern die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung und das Deutsche Krebsforschungszentrum die internationale Kampagne "Rauchfrei 2004" gestartet.

Nach 90000 Teilnehmern im vergangenen Jahr hofft Schmidt nun auf 100000 Raucher, die den Versuch unternehmen, vom Glimmstengel loszukommen.

Besondere Sorge bereitet den Gesundheitspolitikern der seit Jahren steigende Tabakkonsum von Mädchen und jungen Frauen. In der Altersgruppe der zwölf- bis 17jährigen liegt der Anteil der Raucherinnen inzwischen bei 28 Prozent, bei jungen Frauen sind es sogar 45 Prozent, die rauchen.

Erfreut zeigte sich Schmidt darüber, daß auch mehrere Unternehmen, etwa die Deutsche Bahn, bei der Kampagne engagiert sind. Unterstützt wird die Kampagne der Weltgesundheitsorganisation auch von Fernsehanstalten und den Krankenkassen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Zahl der Behandlungsfehler stagniert

"Fehler passieren, auch in der Medizin. Aber die Wahrscheinlichkeit, dass Patienten durch einen Behandlungsfehler zu Schaden kommen, ist extrem gering." So lautete das Fazit von Dr. Andreas Crusius bei der Vorstellung der Behandlungsfehlerstatistik. mehr »

Naturvolk mit erstaunlich gesunden Gefäßen

In einer geradezu heroischen Studie haben US-Forscher Eingeborene der Amazonas-Region zur Calcium-Score-Messung in einen CT-Scanner geschoben. Noch nie wurde ein Volk mit so gesunden Arterien beschrieben. mehr »

Dann ist ein Hausbesuch abrechenbar

Die vollständige und vor allem korrekte Abrechnung der so genannten Leichenschau stellt Ärzte immer wieder vor Probleme. Beispielsweise stellt sich die Frage nach der eigenständigen Berechnung des Hausbesuchs. mehr »