Ärzte Zeitung, 08.10.2004

Kampagne zum Passivrauchen

Bundeszentrale warnt vor allem werdende Mütter

KÖLN (dpa). Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) warnt vor den Gefahren des Passivrauchens für Kinder und Ungeborene.

"Raucht die werdende Mutter während der Schwangerschaft, gibt es für das ungeborene Kind kein Entrinnen", warnte die BZgA am Donnerstag in Köln.

Mehr als 4000 verschiedene Giftstoffe sind in Zigaretten enthalten. Über die Nabelschnur gelangen sie in den Körper des Kindes. Das Risiko von Mißbildungen, Totgeburten oder plötzlichem Kindstod steigt durch Passivrauchen erheblich an.

"Außerdem nehmen Kleinkinder in Relation zu ihrem Körpergewicht mehr Atemluft auf als Erwachsene", warnte die BZgA. Dadurch sei auch die Menge der Gifte verhältnismäßig größer als bei älteren Passivrauchern. Weitere Informationen zum Thema unter www.bzga.de

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Generelle Landarztquote ist vom Tisch

Der Masterplan Medizinstudium 2020 ist in trockenen Tüchern. Länder können, müssen aber keine Zulassungsquote für Landärzte in spe festlegen. mehr »

Was neue Onkologika den Patienten tatsächlich bringen

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Neue Onkologika haben die Überlebenszeit von Krebspatienten in den vergangenen zwölf Jahren im Schnitt um 3,4 Monate verlängert. Dieser Vorteil geht oft zulasten der Sicherheit. mehr »

Kassen und KBVdrücken aufs Tempo

Bisher trat die Selbstverwaltung bei der Digitalisierung eher als Bremser auf. Bei den Formularen geben KBV und Kassen jetzt Gas: Im Juli kommt der digitale Laborauftrag. mehr »