Ärzte Zeitung, 19.09.2005

Besser Rauchen aufgeben als das Trinken

KÖLN (miz). Alkohol, Kaffee und Tabak können schädlich sein. Auf alle drei strikt zu verzichten - das ist aber nicht die logische Konsequenz.

"Wenn möglich, sollte man unbedingt das Rauchen aufgeben", so Professor Manfred V. Singer beim Gastroenterologen-Kongreß in Köln.

Alkohohlverzicht sei nicht nötig, Singer rät jedoch, Alkohol nur zu den Mahlzeiten zu genießen.

Kaffee indessen habe in einer Menge von nicht mehr als vier Tassen pro Tag sogar durchaus gesundheitsfördernde Wirkungen, er schütze vor Kolonkarzinom und hepatozellulärem Karzinom, so der Gastroenterologe aus Mannheim.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »