Ärzte Zeitung, 11.01.2006

Erstmals wurde in Spanien ein Raucher verurteilt

PAMPLONA (dpa). Gut eine Woche nach Inkrafttreten eines strengen Anti-Tabak-Gesetzes in Spanien ist erstmals ein Raucher zu einer Geldstrafe verurteilt worden.

Wie die Presse gestern berichtete, hatte sich der 39jährige in dem Nichtraucher-Bereich einer Autobahnraststätte nahe Pamplona in Nordspanien eine Zigarette angezündet. Als ein Polizist ihn aufforderte, in die nur wenige Meter entfernte Raucherzone zu gehen oder den Glimmstengel auszumachen, weigerte er sich.

Da der Mann sich nicht ausweisen wollte, wurde er schließlich auf die Wache mitgenommen. In einem Schnellverfahren sei er von einem Gericht zu einer Geldstrafe von 240 Euro verurteilt worden, hieß es weiter.

Das umstrittene Gesetz war am 1. Januar in Kraft getreten. Die Neuregelung verbietet das Rauchen an allen Arbeitsstätten, separate Raucherzimmer dürfen nicht eingerichtet werden. Das Gesetz schränkt auch das Qualmen in Kneipen und Restaurants ein.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »