Ärzte Zeitung, 18.01.2007

Rauchen erhöht TB-Risiko

SAN FRANCISCO (ddp.vwd). Der zunehmende Zigarettenkonsum in den Entwicklungs- und Schwellenländern verschärft die Bedrohung durch Tuberkulose (TB), warnen US-Ärzte.

Raucher hätten ein stark erhöhtes Risiko, an TB zu erkranken und an der Krankheit zu sterben. Das haben die Forscher bei einer Analyse von 40 Studien herausgefunden (PLoS Medicine 4, 2007, Artikel e20).

Nach den Daten haben Raucher ein doppelt so hohes Tuberkulose-Risiko wie Nichtraucher. Risikofaktoren für TB sind außerdem Passivrauchen und die Belastung der Atemwege durch Rauch und Abgase.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Mehr Pneumonien unter Benzodiazepinen

Benzodiazepine sind bei Patienten, die an Morbus Alzheimer leiden, mit einer Häufung von Lungenentzündungen assoziiert. Für Z-Substanzen gilt das womöglich nicht. mehr »

Psychotherapie bei Borderline nur mäßig erfolgreich

Spezifische Psychotherapien sind bei Borderline-Patienten unterm Strich zwar wirksamer als unspezifische Behandlungen: Allerdings fällt die Bilanz in kontrollierten Studien eher mager aus. mehr »

KBV legt acht Punkte für eine Reformagenda vor

Rechtzeitig vor dem Bundestagswahlkampf und dem Start in eine neue Legislaturperiode hat die KBV ein Programm für eine moderne Gesundheitsversorgung vorgelegt. Was steht drin? mehr »