Ärzte Zeitung, 31.05.2007

Rauchverbot in Kindersendungen geplant

BERLIN (dpa). Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing (SPD), will künftig den blauen Dunst aus Kindersendungen des Fernsehens verbannt sehen.

Geplant ist eine freiwillige Selbstverpflichtung der deutschen TV-Sender. Anlass für ihren Vorstoß ist eine Studie, der zufolge in deutschen Filmen deutlich mehr als doppelt so häufig zum Glimmstängel gegriffen wird als in ausländischen Produktionen. In drei von fünf Kindersendungen ist das zum Beispiel der Fall. "Das ist einfach zu viel", sagte Bätzing der Deutschen Presseagentur. Denn es habe sich erwiesen, dass sich vor allem Kinder rauchende Filmhelden zum Vorbild nähmen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »