Ärzte Zeitung, 12.03.2008

CSU lockert in Bayern das Rauchverbot

MÜNCHEN (dpa). Neun Wochen nach Einführung des überaus strengen Rauchverbots in Bayern hat die Landtags-CSU eine Lockerung beschlossen.

Bier- und Festzelte sollen für ein Jahr vom Rauchverbot ausgenommen werden.  Offizielle Begründung sind Bedenken der Stadt München, die Sicherheitsprobleme beim Oktoberfest sieht.

[13.03.2008, 09:52:02]
Wolfgang Fittkau 
Selten so gelacht, ist das bayerischer Polithumor?
Einschränkung des Rauchverbot wg Sicherheitsproblemen, selten so gelacht. Die sind sich für nichts zuschade auch die blödesten Latrinenparolen uns Bürgern für "Wahr" verkaufen zu wollen.
Klar das ich jemanden der mich so vera... will nicht wieder wählen würde.

Nun nachdem das Rauchverbot in vielen (allen ?) Staaten der EU um- und durchgesetzt wurde und die Ergebnisse meines Wissens nach durchweg positiv sind, klappt dies natürlich bei uns Deutschen (und den Bayern als den besonders deutschen) wieder mal nicht.
Angeblich hätte irgendwer, irgendwo und irgendwann etwas irgendwie negatives bemerkt und wenn auch nur in Form der Latrinenparole es könnte die CSU Stimmen kosten (aber natürlich hat das mit der Bayerischen-Sonderregelung wieder mal überhaupt nichts miteinander zu tun, aber auch gar nichts, nein Wirklich nicht).

Allerdings so wie ich Raucher über 50 Jahre (auch innerhalb der Familie) kennen lernen durfte, ist meine (nicht alleinige) Erfahrung die, dass ich bis jetzt nicht 1 (in Worten: einen) toleranten Raucher (in Bezug aufs Rauchen) getroffen habe ! Leider !
Scheinbar schließt sich Rauchen und Toleranz gegenseitig aus.
Insofern ist es absolut notwendig und auch in (besonders) Deutschland längst mehr als überfällig, das endlich ein absolutes Rauchverbot in der Öffentlichkeit durchgesetzt wird.
Das das vor allem in den Krankenhäusern überhaupt solange dauern konnte bis es dort endlich zu einem Rauchverbot (scheinbar wohl auch immer noch mit Einschränkungen) ist mir völlig unverständlich.
Und warum gibt es bei so einer eindeutigen Sachlage noch kein Krankenkassen-Aufschlag auf Tabak, wer viel Raucht hat dann auch für seine erhöhten Gesundheitsaufwendungen schon bezahlt, wäre doch OK ! Angeblich zu hohe Verwaltungskosten halte ich für ein Gerücht.

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