Ärzte Zeitung, 11.04.2008

Abgeordnete sehen Onlinesucht als Krankheit

BERLIN (ble). Politiker von SPD und Union haben sich für eine Anerkennung der Onlinesucht als Krankheit durch die Weltgesundheitsorganisation WHO ausgesprochen. Zudem fordern sie wie die Grünen einen Ausbau von Beratungsangeboten. "Bisherige Initiativen agieren noch zu punktuell und sind weitgehend unbekannt, als dass hier eine effektive Versorgung stattfinden könnte", erklärten die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Sabine Bätzing, Jörg Tauss und Monika Griefahn (alle SPD) nach einer Anhörung des Ausschusses für Kultur und Medien des Bundestags. Nach Angaben der Vorstandsvorsitzenden des Vereins Hilfe zur Selbsthilfe für Onlinesüchtige, Gabriele Farke, sind etwa zwei Millionen Bundesbürger onlinesüchtig.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Resistente Keime bedrohen Fortschritte aus Jahrzehnten

Jeder vierte Todesfall durch Antibiotika-resistente Keime weltweit wird durch Tuberkulose (TB) bedingt. Um die Situation zu verbessern, reichen neue Arzneien aber nicht aus, betonen TB-Experten. mehr »

Regelmäßiges Frühstück ist offenbar gut fürs Herz

Wer regelmäßig frühstückt, beugt damit offenbar kardiovaskulären Erkrankungen vor, berichtet die American Heart Association (AHA). mehr »

Sperma-Check per Smartphone-App

Millionen von Paaren weltweit wollen ein Kind, doch es klappt nicht. Die Ursachen liegen in etwa der Hälfte der Fälle beim Mann. Ein einfacher Test könnte Männern künftig die Untersuchung ihres Spermas erleichtern. mehr »