Ärzte Zeitung, 22.07.2008

Laute Musik fördert den Alkoholkonsum

ROUEN (hub). Ist in einer Kneipe die Musik laut, wird mehr und schneller Alkohol konsumiert, als wenn es weniger laut ist. Das hat eine Studie aus Frankreich mit 40 Männern im Alter von 18 bis 25 Jahren ergeben.

In einer Bar wurde der Lärmpegel der Musik entweder auf 72 dB oder auf 88 dB eingestellt. Gespielt wurden die Top-40-Songs aus den Charts (Alcoholism: Clinical & Experimental Research online).

Als Erklärung geben die Forscher an: Durch eine hohe Musiklautstärke steige die Erregung. Das führe dazu, dass die Testpersonen schneller trinken und mehr Drinks ordern. Ähnliches sei auch für das Essen bekannt. Nicht untersucht wurde in der Studie, wie oft und lange sich die Teilnehmer unterhalten hatten.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

ALS ist mit Demenz eng verwandt

Stephen Hawking ist wohl der berühmteste Patient, der an Amyotropher Lateralsklerose leidet.Forscher haben nun herausgefunden, dass ALS und temporale Demenz eng verwandte Krankheitsbilder sind. Das könnte Einfluss auf das Diagnoseverfahren haben. mehr »

Innovationsfonds startet in die Versorgungsrealität

Der Innovationsfonds ist offiziell in die Umsetzungsphase gestartet. Die 300 Millionen Euro für das Jahr 2016 teilen sich 91 Versorgungs- und Forschungsprojekte. mehr »

Sind Computer bald die besseren Psychotherapeuten?

Immer mehr Online-Psychotherapien drängen auf den Markt. Die meisten sind weder besonders einfühlsam noch allzu intelligent. Dennoch sind die Erfolge erstaunlich. mehr »