Ärzte Zeitung, 02.10.2008

Dreizehn Prozent aller Schwangeren rauchen Zigaretten

HAMBURG (ab). Rauchen während der Schwangerschaft ist ein bedeutendes Gesundheitsrisiko für das Ungeborene. Durch eine gezielte Beratung von Risikogruppen unter den Schwangeren erhofft man sich eine effizientere Prävention.

Rauchen die Frauen während der Schwangerschaft, kommt es oft zu ungünstigen Schwangerschaftsverläufen bis hin zur Frühgeburt und gesundheitlichen Beeinträchtigungen beim Kind. Rauchende Schwangere nehmen auch nicht regelmäßig an den Vorsorgeuntersuchungen teil.

In einer Studie an der Uniklinik Heidelberg wurden Schwangere nach ihrem Rauchverhalten befragt. Danach rauchen in Deutschland 13 Prozent aller Schwangeren mindestens eine Zigarette pro Tag. Die durchschnittliche Zahl der gerauchten Zigaretten beläuft sich auf zehn Stück pro Tag. Dabei sind besonders jüngere Schwangere unter 20 Jahren betroffen. Auch Frauen, die bereits mehrere Kinder geboren haben, sowie Frauen, die schlechter sozial gestellt oder alleinerziehend sind, zählen zu den Risikogruppen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Versorgungswerke sitzen auf 184 Milliarden Euro

Auf die Frage nach der Leistungsfähigkeit der Versorgungswerke tut sich die Bundesregierung mit dem Blick in die Glaskugel schwer. Die Anzahl der Rentenempfänger werde wohl weiter deutlich zunehmen. mehr »