Ärzte Zeitung, 19.05.2009

Es ist nie zu spät, mit dem Trinken aufzuhören

SOUTHAMPTON (ars). Selbst wenn eine alkoholbedingte Zirrhose weit fortgeschritten ist, entscheidet sofortige Abstinenz über die Prognose. Das haben Forscher aus Southampton nachgewiesen, die bei 100 Patienten eine Leberbiopsie genommen haben. Nach sieben Jahren lebten noch 72 Prozent derer, die spätestens einen Monat nach der Diagnose dem Alkohol entsagt hatten, aber nur noch 44 Prozent jener, die weiter getrunken hatten. Dabei hatte der Schweregrad der Zirrhose kaum einen Einfluss auf die Überlebensrate (Addiction 104, 2009, 768).

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »