Ärzte Zeitung, 01.03.2011

Herzfehler durch Rauchen in der Schwangerschaft

ATLANTA (hub). Wenn Schwangere im ersten Trimester rauchen, erhöhen sie das Risiko für angeborene Herzfehler bei ihrem Nachwuchs um 20 bis 70 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Studie der Centers for Disease Control (CDC) in den USA.

Jeder dritte Geburtsfehler sei ein angeborener Herzfehler, so die CDC. "Wenn Frauen ein Kind bekommen wollen, dann sollten sie aufhören zu rauchen", sagt CDC-Direktor Dr. Thomas R. Frieden.

Sie ersparen ihrem Nachwuchs so schwere Schäden. Und die Gesellschaft könnte umgerechnet rund 12 Millionen Euro Klinikkosten allein für Vorhofklappendefekte sparen.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Adiopositas-Op nötig, aber Kasse will nicht zahlen

Wenn der Antrag eines Adipositas-Patienten auf eine bariatrische Operation abgelehnt wird, bringt das Ärzte in eine schwierige Situation. Denn oft verschlechtert sich der Zustand des Betroffenen. mehr »

9 wichtige Forderungen, Analysen, Informationen

Fleißige Delegierte: In Freiburg wurde wieder eine große Palette an Themen abgearbeitet. mehr »

Immer mehr Nichtraucher erkranken an Lungenkrebs

In US-Kliniken tauchen immer häufiger Nichtraucher mit Lungenkrebs auf, vor allem Frauen sind betroffen. Das könnte am Passivrauchen liegen. mehr »