Ärzte Zeitung, 20.09.2011

Kinderärzte warnen vor "Spice"

KÖLN (ras). Der Konsum von "Kräutermischungen" ist der Auslöser dafür, dass in den vergangenen Wochen mehrere Jugendliche auf Intensivstationen behandelt werden mussten. Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) warnt vor den mit Fantasienamen bedruckten kleinen Tüten.

"Es ist kaum zu ermitteln, wo die Produkte hergestellt werden. Auch die Wirkung der einzelnen Mischungen ist unterschiedlich, da sie von regionalen Produzenten abgepackt und in Verkehr gebracht werden. Wir wissen nur, dass sie mit synthetischen Cannabinoiden, dem Cannabis ähnlichen Substanzen, versetzt werden", sagte der Drogenbeauftragte des BVKJ, Dr. Matthias Brockstedt.

Die "Kräutermischungen", die im Internet oft unter dem Namen "Spice" erhältlich sind, könnten den Einstieg in den Drogenkonsum bahnen, warnte er.

Topics
Schlagworte
Suchtkrankheiten (2907)
Organisationen
BVKJ (431)
Krankheiten
Suchtkrankheiten (4284)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Künstliche Herzklappe raubt oft den Schlaf

Fast ein Viertel aller Patienten mit einer mechanischen Herzklappe klagt über Schlafstörungen. Die Ursache hat eine einfache Erklärung. mehr »

Das sind die Wünsche an die neue Weiterbildung

Am Freitag steht die Musterweiterbildungsordnung auf der Agenda des Deutschen Ärztetags. Wir haben dazu drei junge Ärzte und den BÄK-Beauftragen Bartmann befragt. mehr »

"Sportlich, unrealistisch, überkommen"

Am Donnerstagnachmittag debattiert der Deutsche Ärztetag über die GOÄ-Novellierung. Unsere Video-Reporter haben sich vorab dazu umgehört. mehr »