Ärzte Zeitung, 25.06.2012

Deutlich mehr Drogentote in NRW

KÖLN (iss). In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Drogentoten im Jahr 2010 deutlich gestiegen.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes starben 3447 Menschen an den Folgen von Drogenmissbrauch, das waren 6,9 Prozent mehr als 2009. Gegenüber dem Jahr 2000 betrug der Anstieg 1,2 Prozent. Die Mehrzahl der Drogentoten war männlich, es starben 2455 Männer und 992 Frauen.

Bei der weit überwiegenden Zahl der Todesfälle - 88,1 Prozent - war Alkoholkonsum die Ursache. Beim Rest ging es vor allem um den Konsum von psychotropen Substanzen und Betäubungsmitteln.

Im Jahr 2010 war Drogenmissbrauch für 1,8 Prozent aller Sterbefälle ursächlich.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Welche Stoffe in Energy-Drinks wirken auf Herz und Kreislauf?

Energy-Drinks haben eine durchschlagende Wirkung: Es kommt zu signifikanten Verlängerungen des QTc-Intervalls, und der systolische Blutdruck ist erhöht. Möglicherweise ist dafür nicht nur das Koffein verantwortlich. mehr »

Das war der Ärztetag 2017 in Bildern

Das war er nun, der 120 Ärztetag in Freiburg. Unsere Bildergalerie zeigt die schönsten, spannendsten Momente des viertägigen Kongresses. mehr »

Grünes Licht für GOÄ-Reformprozess

Der Deutsche Ärztetag hat den Verhandlungsführern für die GOÄ-Reform am Donnerstagabend grünes Licht für den weiteren Novellierungsprozess gegeben. mehr »