Ärzte Zeitung, 10.12.2004

Coxib-Therapie sinnvolle Option

NEU-ISENBURG (Rö). Wie sollten Patienten weiterbehandelt werden, die Rofecoxib bekommen hatten? Diese Frage haben derzeit viele Kollegen.

Wegen des gastrointestinalen Risikos kommt ein NSAR allein nicht in Frage. Auch die Kombination mit Omeprazol schütze nicht vor Blutungen in Dünn- und Dickdarm. Dies haben Schmerz-Experten bei der vom Unternehmen Pfizer unterstützten Telefon-Aktion der "Ärzte Zeitung" geantwortet.

Und: Die Tagestherapie mit NSAR/Omeprazol kostet mehr als die mit Valdecoxib oder Celecoxib. Rationale Umstellung bedeutet, aus Sicherheits- und Kostengründen einen selektiven Cox-2-Hemmer zu verwenden, für den kein kardiovaskuläres Risiko nachgewiesen ist. Umfangreiche Langzeiterfahrungen gibt es dazu für Celecoxib.

Daß Celecoxib nicht das gleiche kardiovaskuläre Risiko hat wie Rofecoxib, bestätigt eine ganz aktuelle Studie von Dr. Stephen Kimmel in "Annals of Internal Medicine" vom Dienstag. Danach war die Herzinfarktrate bei Rofecoxib dreifach höher als bei Celecoxib.

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