Schmerzen

Sammeln Sie CME-Punkte - 30 Tage kostenlos mit e.Med
Modul: Die schmerzende Hüfte – Schauen Sie genau hin!

Weitere Module zu anderen Themen auf der Startseite unserer Sommerakademie
Ärzte Zeitung, 19.10.2005

250 000 Kinder und Jugendliche haben Schmerzen

DATTELN (dpa). In Deutschland leiden etwa 250 000 Kinder und Jugendliche an chronischen Schmerzen.

"Mehr als zehn Prozent dieser Kinder fehlen deshalb in der Schule oder können wegen ihrer Schmerzen nachts nicht schlafen", sagte der Präsident der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes, Professor Michael Zenz am Weltschmerztag auf einer Veranstaltung in Datteln. Zu dem Ergebnis sei eine Studie der Universität Lübeck gelangt, bei der 749 Schüler befragt wurden.

Kinder litten meist an chronischen Kopf-, Bauch- und Rückenschmerzen, Tumorschmerzen oder rheumatischen Erkrankungen. Auch Schmerzen auf Grund einer anderen Erkrankung können Ursache sein.

"Für einen Teil der betroffenen Kinder reicht ein ambulantes Angebot nicht aus", sagte Privatdozent Dr. Boris Zernikow, ärztlicher Leiter Kinderschmerzstation an der Dattelner Kinder- und Jugendklinik.

Wenn Eltern ihren Kindern Schmerzmitteln geben, sollte das nur bei einmaligen Schmerzen mit klar erkennbaren Ursachen, wie zum Beispiel Zahnschmerzen, geschehen, so Zernikow. Es solle dann aber kein Schmerzmittel für Erwachsene, sondern ein spezielles Kindermittel gegeben werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Personal-Notstand auf deutschen Intensivstationen

Auf deutschen Intensivstationen fehlen mehr als 3000 Spezialpflegekräfte. Die Krankenhäuser wollen reagieren. Das Personal denkt über einen Großstreik nach. mehr »

HIV-Impfung generiert Immunantwort

Eine Impfung gegen HIV ist in frühen klinischen Studien. Erste Ergebnisse sind positiv. mehr »

Warum die Putzhilfe glücklich macht

Putzen, Wäsche waschen, Kochen: Viele Menschen empfinden all das als nervige Pflichten. Wer Geld hat, kann andere für sich arbeiten lassen - und fühlt sich dann zufriedener. Das haben Forscher herausgefunden. mehr »