Ärzte Zeitung, 28.07.2006

TIP

Opioid-Pflaster abgelöst - was tun?

Gelegentlich löst sich ein Opioid-Pflaster einmal vorzeitig. Fragen besorgte Schmerzpatienten oder Angehörige dann, was zu tun ist, um den Therapie-Effekt zu erhalten, können Sie ihnen erklären, daß sofort ein neues Pflaster in gleicher Dosierung an einer anderen Stelle wieder aufgeklebt werden kann.

Das ähnelt der Situation eines normalen Pflasterwechsels: Denn von dem abgelösten Pflaster besteht noch ein Hautdepot, das langsam resorbiert wird. Parallel dazu beginnt sich das Hautdepot unter dem neuen transdermalen Opioid-Pflaster zu bilden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Luftschadstoffe beeinträchtigen viele Organsysteme

Die Lunge gilt zwar als Eintrittspforte für Schadstoffe aus der Luft, kurz- und langfristige Gesundheitsschäden scheinen jedoch vor allem im Herzkreislaufsystem aufzutreten. mehr »

Für die Union ist Substitution von Ärzten kein Tabu

Nichtärztliche Gesundheitsberufe sollen stärker in die Versorgung eingebunden werden, fordert die Union. Ärztepräsident Montgomery benennt die Fallstricke für solche Pläne. mehr »

Frühe ART wirkt protektiv

Die frühe antiretrovirale Therapie (ART) schützt HIV-Patienten vor schweren bakteriellen Infektionen. mehr »