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Eigene Kontrolle beeinflußt Schmerzstärke

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WASHINGTON (ddp.vwd). Wer glaubt, Schmerzen beeinflussen zu können, empfindet sie weniger intensiv, als wenn er dieses Gefühl der Kontrolle nicht hat.

Das haben britische Wissenschaftler in einer Studie mit zwölf Freiwilligen belegt ("Journal of Neuroscience" Online vorab). Für den gefundenen Effekt ist eine Hirnregion hinter der Stirn verantwortlich, die bei kontrollierbaren Schmerzen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. Sind die Schmerzen hingegen nicht kontrollierbar, reagiert dieses Areal nur schwach, und die Schmerzintensität steigt.

Für ihre Studie schlossen Dr. Katja Wiech von der Universität Oxford und ihre Kollegen die Handrücken der Probanden an kleine Elektroden an, mit denen sie ihnen leichte, aber schmerzhafte Elektroschocks appliziert wurden. Im ersten Teil des Tests konnten die Teilnehmer selbst bestimmen, wann sie den Strom ausschalteten und damit die Schmerzen stoppten. Im zweiten Teil erfolgte diese Kontrolle dagegen von außen.

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