Ärzte Zeitung, 06.11.2009

Telefonberatung zum "Tag der Endometriose"

HEIDELBERG (eb). In Deutschland haben mehr als zwei Millionen Frauen Endometriose, rund 50 000 Neuerkrankungen kommen pro Jahr dazu. Die gutartigen, aber häufig schmerzhaften Wucherungen der Gebärmutterschleimhaut sind für die Frauen sehr belastend, sie haben oft Arbeitsausfälle und ungewollte Kinderlosigkeit zur Folge. Chronische Schmerzen und der unerfüllte Kinderwunsch sind eine erhebliche Belastung des täglichen Lebens und der Partnerschaft. Und: Die Endometriose neigt dazu, sich im Körper auszubreiten. Patientinnen sollten daher frühzeitig kompetenten Rat suchen.

  • Am Freitag, dem 6. November 2009, bietet die Universitäts-Frauenklinik Heidelberg aus Anlass des "Tages der Endometriose" der Selbsthilfeinitiative Landesnetzwerk Endometriose in Baden-Württemberg von 11 bis 13 Uhr eine Telefon-Hotline unter 0 62 21/ 56 79 43 an.
  • Am 8. November 2008, dem "Tag der Endometriose", stehen Mitarbeiterinnen des Landesnetzwerkes Endometriose telefonisch zum Erfahrungsaustausch zur Verfügung: Die Hotline von Betroffenen für Betroffene ist in der Zeit von 14 bis 18 Uhr besetzt: 0 72 53/2 45 29 und 01 71/9 28 81 57. Ab 18 Uhr können per E-Mail an endo@basieg.de weitere Fragen gestellt werden.

Infos im web: www.basieg.de/lnw und www.klinikum.uni-heidelberg.de/Endometriose.587.0.html

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