Ärzte Zeitung, 06.12.2011

Akupunktur linderte Neuropathieschmerz bei Krebspatienten

HAMBURG (eis). Krebspatienten mit Chemotherapie-induzierter peripherer Neuropathie (CIPN) können offenbar von einer Schmerztherapie mit Akupunktur profitieren.

Das berichten Forscher vom HanseMerkur Zentrum für Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (Acupuncture in Medicine 2011; online 5. Dezember).

In einer Pilotstudie mit elf CIPN-Patienten wurden sechs von ihnen mit 20 Nadeln behandelt, und zwar in zehn 20-minütigen Sitzungen über einen Zeitraum von drei Monaten. Die anderen fünf Patienten wurden nicht mit Akupunktur behandelt (Kontrollgruppe).

Ergebnis: In der Akupunkturgruppe erhöhte sich die gemessene Nervenleitgeschwindigkeit bei fünf der sechs Patienten. Diese berichteten auch von gelinderten Schmerzen.

In der Kontrollgruppe reduzierten sich die Schmerzen nur bei zwei Patienten; die Leitgeschwindigkeit erhöhte sich nur bei einem.

[07.12.2011, 20:16:45]
Dr. Georg Pfisterer 
Neuropathie bei Krebspatienten
Noch wirksamer ist die Akunktur in Kombination mit der intravenösen Lasertherapie
MfG
Pfisterer zum Beitrag »

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

So schädlich fürs Herz wie Cholesterin

Depressionen steigern bei Männern das Risiko fürs Herz ähnlich stark wie hohe Cholesterinwerte oder Fettleibigkeit. Das ergab eine aktuelle Analyse der KORA-Studie. mehr »

Den Berg im eigenen Tempo erklimmen

Medizinstudentin Solveig Mosthaf fühlt sich im Studium manchmal, als würde sie einen steilen Berg hinauf kraxeln. Sie wünscht sich mehr Planungsfreiheit – und die Möglichkeit, eigene Wege zu gehen. mehr »

Positive HPV-Serologie bringt bessere Prognose

Bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumor ist eine positive HPV-16-Serologie mit einem verbesserten Überleben assoziiert. Das bestätigt jetzt eine US-Studie. Demnach liegt die Wahrscheinlichkeit für ein Fünf-Jahres-Überleben sogar 67 Prozent höher. mehr »