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Opioide

Patienten haben noch immer Vorbehalte

SCHWERTE (fk). Die Schmerztherapie mit Opioiden löst bei Patienten noch immer ambivalente Reaktionen aus. Jüngere Patienten hätten jedoch deutlich weniger Angst vor Opioiden, sagte Birgitta Pieper, Pain Nurse im Schmerzdienst des Marien Krankenhauses in Schwerte zur "Ärzte Zeitung".

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Bei den älteren Patienten sei die Angst vor Opioiden aber nach wie vor groß. Laut Pieper verbinden sie Opioide mit Morphium und Morphium mit Aussichtslosigkeit, mit dem Tod.

Dazu kommt immer noch die Befürchtung, süchtig zu werden - sogar noch bei einigen Medizinern, berichtet Pieper, die auch als Visitorin für das Zertifikat "Schmerzfreies Krankenhaus" tätig ist.

Eine intensive Beratung könne die Bedenken der Patienten meist abbauen. Mehrere Argumente helfen nach Piepers Erfahrung.

Sie betont die an die Schmerzintensität angepasste, möglichst niedrige Dosierung der starken Arzneien und erläutert die gute Steuerbarkeit der Nebenwirkungen bei Opioiden im Vergleich zu anderen Analgetika wie zum Beispiel Ibuprofen sowie die Vorteile eines Opiats im Vergleich zu dem Cocktail an Nicht-Opiaten, der nötig wäre, um die aktuellen Schmerzen zu bessern.

Wenn die Patienten nach Beginn der Schmerztherapie dann merken, dass die Nebenwirkungen nicht so belastend sind wie befürchtet, die Schmerzen aber deutlich weniger werden, sind sie meist endgültig überzeugt.

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