Direkt zum Inhaltsbereich

Fersenschmerz

Spritzen und Stoßwellen sind nützlich

Veröffentlicht:

Gegen Fersenschmerzen ist schon viel ausprobiert worden. Für zwei Verfahren liegen nun genauere Einschätzungen vor.

Plantare Fersenschmerzen gehen meist auf eine plantare Fasziitis zurück und können Betroffene erheblich beeinträchtigen. An Therapiemethoden herrscht kein Mangel, an Therapieerfolgen schon eher. Mitarbeiter des Cochrane-Netzes haben den Nutzen von lokalen Kortikosteroidinjektionen untersucht und dafür 39 Studien mit 2492 Patienten ausgewertet (Cochrane Database Syst Rev 2017; online 11. Juni). Demnach bewirken die Injektionen eine leichte Schmerzlinderung im Vergleich zu Placebospritzen oder keiner Therapie. Doch hält der Effekt nur bis zu einem Monat an.

Erst kürzlich hatte das IQWiG ein anderes Verfahren zur Behandlung von Patienten mit Fersenschmerzen bewertet: die extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT). Mit Blick auf den Endpunkt Schmerz sah es den Nutzen der ESWT verglichen mit Placebo als belegt an. Allerdings schnitt die Stoßwellenbehandlung im Vergleich zu Kortikoidinjektionen schlechter ab. Ein Publikationsbias sei hier aber nicht auszuschließen, teilte das Institut mit. (rb)

Schlagworte:
Mehr zum Thema

Wird oft übersehen

Wie sich Migräne bei älteren Menschen zeigt

Kommentare
Sonderberichte zum Thema

Opioid-induzierte Obstipation

Paradigmenwechsel in der Behandlung: Vom Stuhl zum Nervensystem

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Grünenthal GmbH, Aachen
Abb. 1: Veränderung gegenüber dem Ausgangswert im WOMAC-Gesamtscore (a) und im VAS-Schmerz (b) nach zwei Monaten und im weiteren Verlauf

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [3]

Osteoarthrose

Aktuelle Evidenz zur Wirksamkeit der intraartikulären Hyaluronsäure

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Recordati Pharma GmbH, Ulm
Tab. 1: Verbesserung wichtiger Endpunkte nach 24-wöchiger randomisierter Behandlung mit Vimseltinib vs. Placebo (MOTION-Studie)

© Springer Medizin Verlag, modifiziert nach [1]

Tenosynoviale Riesenzelltumoren

Erste zugelassene systemische Therapie zeigt überzeugende Langzeiteffekte

Sonderbericht | Mit freundlicher Unterstützung von: Deciphera Pharmaceuticals (Germany) GmbH, München
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Robert Koch-Institut

Erster Nachweis von Sindbis-Fieber in Deutschland

Komplexe Gemengelage

COVID-Prophylaxe 2.0: Das gilt bei der Abrechnung

Lesetipps
Eine Frau sitzt mit einer brennenden Zigarette hinter dem Lenkrad ihres Autos.

© Peter Steffen/dpa

DEGAM-Kongress

Wie viele KHK-Patienten rauchen?

Viele Gespräche, sich viel Zeit nehmen – das setzt eine Suizidassistenz voraus.

© Lumos sp / stock.adobe.com

Begleitetes Sterben

Suizidassistenz gewinnt Bedeutung in deutschen Hausarztpraxen