Ärzte Zeitung, 30.03.2006

TIP

Kopfschütteln für die Migräne-Diagnostik

Mit einem einfachen Trick können Migräne-Kranke beginnende Migräne-Schmerzen von Spannungskopfschmerzen abgrenzen.

Die Patienten sollen einfach den Kopf schütteln, empfiehlt Dr. Astrid Gendolla vom Westdeutschen Kopfschmerzzentrum in Essen: Wird der Schmerz schlimmer, ist es eine Migräne-Attacke, wird er nicht schlimmer, sind es wahrscheinlich Spannungskopfschmerzen.

Die Unterscheidung ist für die Patienten bei der Frage wichtig, ob sie ein Triptan einnehmen sollen oder nicht. Weitere Anhaltspunkte für eine Migräne-Attacke sind etwa Müdigkeit, Reizbarkeit oder Heißhunger, oft auch Hyperaktivität.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Antibiotika gegen Rückenschmerzen

Verursachen Bakterien heftige Bandscheiben-Beschwerden? Für Forschungen zur Behandlung von Rückenschmerzen mit Antibiotika wurde jetzt der Deutschen Schmerzpreis verliehen. mehr »

Ethikrat sucht nach dem goldenen Mittelweg

Wann ist eine medizinische Zwangsbehandlung fürsorglicher Schutz, wann ein unangemessener Eingriff? Diesen Fragen widmet sich aktuell der Deutsche Ethikrat. mehr »

Ein Wettbewerbsverbot ohne Entschädigung ist ungültig

Wettbewerbsverbot ohne Karenzentschädigung? Das geht nicht, urteilt das Bundesarbeitsgericht. Ist das im Arbeitsvertrag dennoch so vorgesehen, können Arbeitnehmer nachträglich aber kein Geld einklagen. mehr »