Ärzte Zeitung, 11.03.2009

"Migränekranke müssen selbst aktiv werden"

MÜNCHEN (eb). Gerade mal die Hälfte der Migräne-Patienten sucht einen Arzt auf. Da die Schmerzen nicht nur am Kopf, sondern etwa auch am Nacken, den Zähnen oder in den Augen auftreten können, erhalten Patienten oft die falsche Therapie.

Deshalb können Migräne und Spannungskopfschmerzen für die Betroffenen zum Albtraum werden, teilt die Deutsche Gesellschaft für Neurologie mit. Die beste Behandlung für Patienten setze sich immer aus drei Ansätzen zusammen: Medikamente zur Akuttherapie und Prophylaxe, Sport und das Erlernen verhaltenspsychologischer Maßnahmen. "Die Patienten müssen selbst aktiv werden", mahnt Kopfschmerzexperte Professor Hans-Christoph Diener von der Uniklinik Duisburg-Essen.

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